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So vermeiden Sie Spam

  • Erhöhte Vorsicht bei Newsgroups
    Gerade Usenet-Newsgruppen sind bei Adresssammler sehr beliebt, daher ist es ratsam, sich für diesen Dienst einen eigenen Mail-Account einzurichten und dort den Spam-Filter zu aktivieren.
  • Vorsicht bei Mailing-Listen, Newslettern und Grußkarten
    Seriöse Anbieter dieser Dienste verkaufen ihre Mail-Adressen in der Regel nicht, allerdings haben viele Mailinglisten öffentlich zugängliche Archive, denen man Ihre Adresse entnehmen kann.
  • Erhöhte Vorsicht bei Homepages
    Eigene Homepages geben ein prima Ziel ab, denn dort nennt fast jeder Betreiber seine Mail-Adresse. Abhilfe schaffen zwei Tricks. Entweder sie zeigen die Mail-Adresse einfach als Bilddatei (etwa im GIF-Format) an und legen keinen Link darunter oder sie verfremden die Mail-Adresse mit Hilfe eines Javascript.
  • Vorsicht bei Shops
    Seriöse Shops geben Mail-Adressen natürlich nicht weiter, doch gibt es gerade im Internet relativ viele unseriöse Anbieter, die teilweise auch Adresshandel betreiben.
  • Vorsicht bei Foren, Gästebüchern und Blogs
    Sobald sie ihre E-Mail-Adresse auf einer Website hinterlassen, sei es in einem Gästebuch oder einem Webforum, kann sie von automatischen Adresssammlern gefunden, gespeichert und für Spam-Mailings verwendet werden.
  • Spam nicht beantworten oder abbestellen
    Mit einer Antwort oder dem Abbestellen von Spam bestätigen Sie in der Regel, dass Ihre E-Mail-Adresse existiert und sie erhalten in Zukunft noch häufiger Spam. Außerdem sollten Sie nie auf die bereitgestellten Links klicken.
  • Mehrere Mail-Konten benutzen
    Trennen Sie Ihre wichtigen von ihren unwichtigen Mails, indem Sie unterschiedliche Mail-Konten verwenden.
  • Stillgelegte Konten verwenden
    Besorgen Sie sich am besten ein Webmail-Konto, das Sie für Dienste, die Ihre E-Mail-Adresse ohne erkennbaren Grund benötigen, nutzen.(z.B. Suchmaschinen, Kataloge etc.)
  • Vorsicht ist besser als Nachsicht
    Seien Sie auch bei Absendern vorsichtig, die Ihnen auf den ersten Blick "bekannt" vorkommen, denn immer häufiger melden sich angebliche Administratoren von Microsoft, AOL oder T-Online und wollen Ihnen "Sicherheitsupdates" anbieten, doch der empfohlene Link führt meist zu Dialern.

Rechtslage

Am 07. Mai 2003 hat das Bundeskabinett einen Entwurf zur Neuregelung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vorgelegt.
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